Quelle: Freie Presse, Flöhaer Zeitung vom 16.07.2011
Für die Fußballer der neuen Mittelsachsenliga wird es so langsam ernst. “Freie Presse” stellt die 14 Teams kurz vor, heute ist der Oederaner SC an der Reihe. Von Knut BergerOederan – Wenn die Mannschaft des Oederaner SC morgen, 15 Uhr den SV Tirol Dittmannsdorf/Witzschdorf zum ersten Testspiel des Sommers empfängt, stecken den Akteuren bereits zwei Trainingseinheiten in den Beinen. Am Dienstag rief Coach Jochen Laudeley seine Männer zum ersten Mal nach der kurzen Pause zusammen, gestern folgte der zweite Übungsabend. Laudeley geht dabei in die zweite Serie beim OSC nach 2010/11. Unter seiner Leitung wurde das Team in den vergangenen Monaten gezielt verjüngt, auch jetzt sind zwei ehemalige A-Junioren in den Kader der ersten Garnitur aufgerückt. “Im Verein wird eine sehr gute Nachwuchsarbeit betrieben. Davon profitiert jetzt der Männerbereich”, baut Jochen Laudeley, der Vater von Ex-CFC-Profi Thomas Laudeley, auch künftig auf die Jugend.
Zwar hat der Flöhaer seinen Kader noch nicht komplett, “grundsätzlich bleibt die Truppe aber zusammen”, verrät der 66-Jährige. Zugleich schließt er nicht aus, dass es noch die eine oder andere Veränderung geben könnte. Laudeley wird auch künftig von Mannschaftsleiter Ronald Plache unterstützt, einen Co-Trainer gibt es planmäßig nicht. “Wir möchten in der Mittelsachsenliga schönen und erfolgreichen Fußball spielen”, ist das erklärte Ziel des Übungsleiters, der früher in der Nachwuchsabteilung des FC Karl-Marx-Stadt tätig war und später unter anderem die Landesligisten in Döbeln und Thalheim betreute. Dabei ist ihm klar, dass sich vor allem die Chancenverwertung verbessern muss. “Das war in der alten Serie unser größtes Manko. Insgesamt sahen wir gegen die Spitzenteams nicht schlecht aus, trafen aber viel zu selten.” Platz 11 mit 30 Punkten sowie 28:52 Toren stand am Ende für den OSC in der Bezirksklasse-Staffel 2 zu Buche.
Die neue Liga schätzt Laudeley als spielstark ein, deshalb träume in Oederan auch niemand von Platz 1. “Es wird schwer genug für uns”, erwartet der Coach vom ersten Spieltag an kräftigen Gegenwind. Und um nicht in regelmäßigen Abständen selbst verschuldet in Aufstellungssorgen zu geraten, strebt der Trainer mit seiner Elf an, die Rote Laterne in der Fair-Play-Wertung, die zuletzt in Oederan hing, abzugeben.Dabei weiß der Chef, dass auf dem Fußballplatz gegebenenfalls “auch mal hingelangt” werden muss. “Dabei sollten wir den fairen Rahmen aber nicht überschreiten. Zuletzt hat sich die Mannschaft viele unnötige und manchmal richtig dämliche Karten eingehandelt”, hofft Laudeley in dieser Beziehung auf weniger farbige Partien. Den richtigen Schliff für die neuen Aufgaben holt sich die Truppe am nächsten Wochenende. Dann steht in Oederan ein dreitägiges Trainingslager auf dem Plan.

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