Quelle: Freie Presse, Flöhaer Zeitung vom 21.07.2010
Fußball-Bezirksklasse: Oederaner SC will mit eigenem Nachwuchs und mannschaftlicher Geschlossenheit schnell in sichere Regionen

Von Knut Berger

Oederan. In den vergangenen Jahren drehte sich das Personalkarussell beim Oederaner SC allenfalls im Schneckentempo. Deshalb gleichen die personellen Veränderungen des Sommers 2010 fast einer kleinen Revolution. Immerhin haben mit Raik Müller, Frank Naumann, Falko Benndorf und Thomas Sajovitz vier Routiniers das Trikot an den Nagel gehängt. Auf der Trainerbank löste Jochen Laudeley den langjährigen Coach Steffen Neubert ab, der auf eigene Wunsch den Posten abgab. “Die sieben Wochen haben bisher sehr viel Spaß gemacht”, schätzt der neue Übungsleiter ein. Die Truppe ziehe gut mit, das Klima in der Mannschaft sei in Ordnung.Laudeley kann auf einen großen Batzen Erfahrungen verweisen. Er trainierte einst den Nachwuchs des Chemnitzer FC und betreute in den vergangenen Jahren den TKV Flöha. Zugänge für das Team aus der Stadt des Klein-Erzgebirges kommen aus dem eigenen Verein. So haben sich Akteure aus der Reserve angeboten, auch einige A-Jugendliche klopften mit Nachdruck an die Tür der “Ersten”. “Die Jugend wird bei mir ihre Chance bekommen”, betont Laudeley, der auch weiterhin den Kader der 2. Mannschaft im Auge behält.Der Trainer baut in der kommenden Saison auf mannschaftliche Geschlossenheit. Dabei sieht er jedoch in Torhüter Robby Thomas einen Erfolgsgaranten. “Natürlich kann ein Keeper über die gesamte Spielzeit nur gut aussehen, wenn er sich auf seine Vorderleute verlassen kann”, so Laudeley. Die Kapitänsbinde trägt Christian Schulze, bestimmt wurde der neue Käpt’n vom Übungsleiter.Natürlich ist er sich bewusst, dass die Bäume für die Oederaner in der Bezirksklasse nicht in den Himmel wachsen. “Auf uns wartet keine leichte Saison, zumal die Abstiegsreglung etwas unübersichtlich ist”, blickt der 66-Jährige. “Dennoch sollte uns niemand unterschätzen”, schickt Laudeley einen Gruß an alle Konkurrenten. “Wir sind zwar im Umbruch, deshalb aber nicht chancenlos.”Der OSC will mit einem möglichen Abstieg von Beginn an nichts zu tun haben. Als Staffelfavorit steht beim Oederaner Coach Germania Chemnitz ganz oben auf der Liste. Zudem rechnet er mit Bezirksliga-Absteiger SV Lichtenberg. Seine Männer seien seit Tagen heiß auf den Saisonstart. Im ersten Punktspieltag ist morgen, 15 Uhr, VTB Chemnitz in Oederan zu Gast – die Truppe, die der OSC vor drei Wochen im Pokal schon einmal knapp mit 3:2 bezwang.

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