Quelle: Freie Presse, Flöhaer Zeitung vom 08.07.2010
Fußball: Jochen Laudeley leitet erstes Training beim Oederaner SC – Lockerer Aufgalopp mit 16 Akteuren – “Wir haben eine Menge Arbeit”

Von Knut Berger

Oederan. Auf dem Oederaner Sportgelände hat am Dienstagabend eine durchaus frische Brise geherrscht, sodass die Bäume am Rand der Spielfläche kräftig schaukelten. Aber auch auf dem Rasen wehte ein neuer Wind: Jochen Laudeley übernahm in dieser Woche als neuer Trainer die Geschicke des Fußball-Bezirksklasse-Vertreters, der am Dienstag in die Vorbereitung auf die neue Saison einstiegen.Laudeley ist Nachfolger von Steffen Neubert, der sich nach jahrelangem Engagement aus beruflichen Gründen zurückgezogen hat – planmäßig und geordnet. “Als Fan bleibe ich der Elf natürlich erhalten”, versprach “Neubi”, der auch als Spieler viele Jahre den Ton mit angab, dass er nun keineswegs ganz von der Bildfläche verschwinden wird. Laudeley nutzte den lockeren Aufgalopp mit 16 Akteuren am Dienstag, um sich in 75 Minuten einen ersten Eindruck von der Truppe zu verschaffen. Zwar hatte der Flöhaer bereits einige Punktspiele der alten Saison verfolgt, doch in der Sommerpause drehte sich das Personalkarussell bei den Männern aus der Stadt des Klein-Erzgebirges kräftig. Mit Kapitän Frank Naumann, Raik Müller, Thomas Sajowitz und Falko Benndorf stehen vier erfahrene Spieler nicht mehr zur Verfügung.”Dafür sind einige Talente aus dem eigenen Nachwuchs aufgerückt, die es nun einzubauen gilt”, erklärt der 65-jährige Coach, der auf einen ziemlichen Batzen Erfahrung bauen kann. Der gebürtige Karl-Marx-Städter war bis zu seinem 47.Lebensjahr als Fußballer aktiv, zuletzt bei Textima Karl-Marx-Stadt, formte dann als Nachwuchstrainer des Chemnitzer FC Talente wie Michael Ballack und Peer Kluge oder die Torhüter Sebastian Klömich und Axel Keller. Anschließend schnupperte der Übungsleiter mit Döbeln und Thalheim Landesliga-Luft, zuletzt war er elf Jahre beim TKV Flöha tätig. “Dort habe ich eine schöne und abwechslungsreiche, aber nicht immer stressfreie Zeit erlebt”, blickte Laudeley zurück. Immerhin führte er das Team aus der 2. Kreisklasse bis in die 1. Kreisliga, wo sich die Truppe sechs Jahre behauptete. In der 2. Kreisliga kam der TKV in der vergangenen Saison als Elfter unter den 14 Teams ins Ziel.Bei der Truppe von der Jahnhöhe konnte Laudeley, Vater von Ex-CFC-Profi Thomas Laudeley, stets auf die Kooperation mit TKV-Chef Bernd Goebel bauen. Nun kam die Anfrage aus Oederan. “Ich habe das Angebot gern angenommen, da beim OSC ein intaktes Umfeld besteht”, denkt der neue Mann an der Seitenlinie zum Beispiel an die zweite Mannschaft sowie die gute Jugendarbeit. Dass ihm mit seinen Männern in der Bezirksklasse kein Spaziergang bevorsteht, ist Laudeley bewusst. “Natürlich wird es schwer, zumal es in dieser Serie durch die Neuordnung der Staffeln viele Absteiger geben wird. Wir haben eine Menge Arbeit.” Dennoch steht der neue OSC-Trainer der Aufgabe positiv gegenüber. Und wenn ihm ein leichter Wind um die Ohren pfeift, sieht sich Jochen Laudeley für seine Arbeit zusätzlich motiviert.

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